RSF-Management

Vater Business Cloud - Referenzen

Flexibilität und Effizienz durch Skalierbarkeit

Vater begleitet die RSF-Management GmbH, Betreibergesellschaft für den Sportwettenanbieter Ruleo Alpenland GmbH, auf ihrem Wachstumskurs sowohl als Housing-Partner als auch mit Cloud-Dienstleistungen.

Es gibt sie noch in jeder Stadt: Blinkende Automaten in Spielhallen und Kneipen, in den Menschen ihr Geld versenken. Die guten alten Spielbanken und Pokertische. Die Wettbüros in Deutschlands Bahnhofsvierteln. Doch was an diesen Orten gespielt und gewettet wird, findet zunehmend auch im Internet statt. Nur hat diese Welt mit dem verrufenen Image so gar nichts gemein. In den Büros der Betreiber von Online-Wetten geht es eher zu wie in Handelsbüros der Banken und Software-Schmieden. So auch bei der RSF-Management GmbH mit Sitz in Hamburg - helle moderne Büros mit Blick auf einen der vielen Fleets.

Mobilität und Flexibilität

An den Start gegangen ist das Unternehmen mit der Sportwetten-App btty. Mobilität und vor allem auch Flexibilität beim Wettspaß ist die Devise. Denn die Zeiten, in denen ein Spieler nur auf den Ausgang einer Partie setzt, sind schon lange vorbei. Heute gibt es Live-Wetten, bei denen beispielsweise während der Fußball-Begegnung darauf gewettet wird, wer das nächste Tor schießt. „Da aber auch immer mehr Fans vor den Rechnern zu Hause sitzen und eine Wette nach der anderen platzieren möchten, geht in Kürze auch eine Browser-App an den Start“, so Andreas Hartleb, CTO der RSF Management. Natürlich erwarte man Wachstum, doch noch fehle jegliche Erfahrung, was dies für die bestehenden IT Systeme bedeutet. Einen Online-Wettanbieter, dessen wichtigstes Betriebsmittel die IT ist, stellt das vor Herausforderungen. „Im ersten Schritt haben wir unsere bestehende IT ins Vater Rechenzentrum nach Kiel ausgelagert“, berichtet Andreas Hartleb. Ein klassisches Housing mit derzeit 80 virtuellen Maschinen. Das Backup-Szenario ist in Vorbereitung. Für einen neuen Teil der Plattform setzt RSF Management auf Infrastructure as a Service aus der Vater Cloud. Nicht nur, dass das System flexibel skalierbar ist und mit den Anforderung wächst, es bietet auch höchste Verfügbarkeit. „Gewettet wird immer“, so Hartleb. „Kein System – keine Wetten.“ So einfach auf den Punkte gebracht und doch so essentiell für das Geschäftsmodell.

Im Bereich Sportwetten werden 90% der Einnahmen wieder ausgeschüttet. Eine hohe Quote, die zum Wetten animiert. Oberstes Ziel ist laut Gesetz Spieler- und Jugendschutz sowie das Verhindern von Geldwäsche und Betrug. Für RSF Management oberstes Gebot und gelebte Selbstverständlichkeit. Andreas Hartleb nennt es „eine weiße Weste haben“. Darum muss jeder, der über btty seine Wetten platzieren möchte, ein Benutzerkonto anlegen, wird Schufa-geprüft, erhält Spiellimits und bekommt seine Gewinne nur auf das Konto, von dem er wettet, ausgezahlt. Da Ruleo Alpenland eine Spiellizenz des Landes Schleswig-Holstein besitzt, kontrolliert das Innenministerium in Kiel, ob Regularien eingehalten werden, ob der Spielerschutz gewährt ist und ob das Geldwäschegesetzt unterwandert wird. Auf einem sogenannten Safeserver stellt RSF Management dem Ministerium alle Wettinformationen verschlüsselt zur Verfügung. Dieser Safeserver steht auch im Kieler Vater Rechenzentrum. „Damit konnten wir dem Wunsch des Innenministeriums mit einen Rechenzentrumsstandort in Schleswig-Holstein entsprechen“, erklärt Andreas Hartleb.

Immer einen Schritt voraus

Flexibilität, Skalierbarkeit und Regionalität – so die wesentlichen Faktoren für die Wahl des Vater Rechenzentrums. „Ein weiterer entscheidender Faktor ist aber auch die Vater Expertise im Bereich Microsoft“, hebt Hartleb ein viertes Kriterium hervor. Man selber sei im Bereich Linux hervorragend aufgestellt, aber im Windows-Umfeld sei das erforderliche Know-how in den eigenen Reihen nicht vorhanden. Und genau das werde für die Einführung eines neuen „Sports Book“ benötigt. Darum wird diese Software zukünftig in der Vater Business Cloud betrieben. Hinter dem Sports Book verbirgt sich ein wesentliches Werkzeug für die Buchmacher. Alle Wetten und Quoten werden hierüber gesteuert. „Es ist aber auch eine Kontrolle des Marktes“, betont Hartleb. Sind beispielsweise im Vorfeld die Quoten für ein Bundesliga-Spiel auffällig, so wird dies dem DFB mitgeteilt und es könnte daraufhin zu einem Schiedsrichterwechsel kommen.

Andreas Hartleb sieht sich für die Herausforderungen der Zukunft gut aufgestellt. „Mit Vater an der Seite können wir uns auf unsere Kernkompetenz konzentrieren“, freut sich Hartleb. „Hohe Anfangsinvestitionen in Hardware fallen weg, was für ein relativ junges Unternehmen wie wir es sind, kein unwesentliches Entscheidungskriterium ist. Und trotzdem werden wir die erforderliche Flexibilität haben.“ Auch die Beratung und die Realisierung bisheriger Projekte mit Vater seien sehr erfolgreich gewesen. Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit, die Andreas Hartleb schon neue Ideen schmieden lässt…