HaGe Nord

Vater Business Cloud - Referenzen

Hauptgenossenschaft Nord bezieht das neue Vater Rechenzentrum in Kiel.

Zugegeben, das Datum lädt schon ein bisschen zum Spekulieren ein: Am 1. April wurde das Vater Rechenzentrum in Kiel-Wellsee in Betrieb genommen. Die Vorbereitungen liefen seit Monaten – schließlich war und ist es Ziel, eine hochmoderne Cloud-Lösung zur Verfügung zu stellen. Das ist uns eindeutig gelungen! Warum? Ganz einfach: Hinter der Vater Business Cloud verbirgt sich ein ausgefeiltes technisches Konzept, viel mehr Sicherheit, als unsere Kollegen definiert haben, ist kaum möglich, Flexibilität ist bei uns groß geschrieben und - wir bieten Cloud-Services made in Norddeutschland.

So ging's los

Initialkunde für das Kieler Rechenzentrum ist die Hauptgenossenschaft Nord AG (HaGe). Bereits seit 1997 arbeitet diese mit Vater zusammen. Entstanden ist ein über die Jahre gereiftes, vertrauensvolles und offenes Verhältnis. Als im Jahr 2011 der IT-Betrieb in das Vater-Rechenzentrum in Hamburg ausgelagert wurde, erklärte die HaGe daher ganz deutlich ihre Erwartung, ihren RZ-Betrieb mittelfristig nach Kiel in ein RZ zu verlagern. Die Erwartung war so groß, dass eine Vereinbarung in Form eines Letter of Intend mit der HaGe getroffen wurde.

Für Vater Anlass genug, sich intensiv mit diesem Thema auseinander zu setzen. „Gespielt haben wir schon öfter mit dem Gedanken“, so Frank Schröder, der das Rechenzentrumsgeschäft bei Vater verantwortet. „Aber bei einer Investition in dieser Größenordnung müssen alle Faktoren stimmen.“ Sie haben gestimmt und es ging an die Details: Der Plan von Vater war ambitioniert. In Kiel sollte ein leistungsstarkes Rechenzentrum mit höchstem Sicherheitsstandard und zahlreichen Dienstleistungen entstehen. „Wir schaffen für unsere Kunden beste Voraussetzungen“, so Thomas Pein, technischer Kopf des Cloud-Projektes. „Das fängt beim Datentransfer, wo bereits Nanosekunden entscheidend sein können, an und endet bei Service-Modellen wie IaaS, PaaS, SaaS und Managed Services.“

Fokus auf Kernkompetenzen

Im April 2014 startete nun der Umzug des HaGe IT-Betriebs von Hamburg nach Kiel. Allerdings ging es hierbei nicht nur um einen physikalischen Umzug von Ort A nach Ort B. Verbunden ist der Umzug mit einer teilweisen Neustrukturierung der IT-Systemlandschaft. So hat sich die HaGe für das Servicemodell IaaS (Infrastructure as a Service) entschieden, weil man sich mehr auf die Kernkompetenzen im Bereich der Geschäftsprozesse konzentrieren will. Darüber hinaus hat Vater ein speziell auf die Anforderungen der HaGe ausgerichtetes Netzwerkzonenkonzept entwickelt. Diese sicherheitsorientierte Segmentierung des Netzwerkes bildet den Schutzbedarf der Applikationen ab und spiegelt die erlaubten Kommunikationsbeziehungen zwischen den Applikationen wider. Die Netzwerkzonen werden durch Firewalls abgesichert; des Weiteren kommen bspw. Techniken zur Kontrolle der Datenflüsse oder auch der Netzwerkzugangskontrolle zum Einsatz. Was sich im ersten Moment vielleicht wie eine Verkomplizierung anhört, ist bei einer sicheren virtuellen Infrastruktur unabdingbar.
Der Weg zum Netzwerkzonenkonzept führte von einer Aufnahme der Applikationen über die Schutzbedarfsfeststellung bis zur Zuordnung zu einer Netzwerkzone entsprechend des festgestellten Schutzbedarfes.

Vater Business CloudDie Auslagerung seines IT-Betriebes ist Vertrauenssache.
Dr. Ulrik Schlenz

Viele Unternehmen wagen den Schritt, den IT-Betrieb in eine „Wolke“ auszulagern, nicht. Für die HaGe hingegen war es Bestandteil ihrer zukunftsorientierten IT-Strategie. Und trotz alledem: Nicht jeder wäre als Partner in Frage gekommen.
„Die Auslagerung seines IT-Betriebes ist Vertrauenssache“, unterstreicht Dr. Ulrik Schlenz, HaGe-Vorstand, die Entscheidung für den gemeinsamen Weg mit Vater. „Wir brauchen einen Partner, dem wir auf Augenhöhe begegnen können. Regionalität ist dafür von entscheidender Bedeutung. Wir wollen wissen, wo unsere Daten sind und wer die Systeme betreut. “Schließlich konzentriere man sich auf die Geschäftsprozesse und übergebe die Verantwortung für die Infrastruktur einem IT-Dienstleister. Dadurch begebe man sich in eine gewisse Abhängigkeit vom IT-Partner. Auch wenn man sich im Gegenzug auf seine Kernkompetenzen fokussieren könne. Zudem befände sich die HaGe auf Wachstumskurs und man benötige einen Partner, der Sicherheit und Skalierbarkeit gewährleisten könne. Das sei mit Vater und dem gewählten Servicemodel IaaS garantiert. Damit könnten quasi mit wenigen Maus-Klicks die IT-Ressourcen flexibel erweitert werden.
So abgenutzt der Spruch „alles aus einer Hand“ sich auch darstellt, so ist er an vielen Stellen immer noch von elementarer Bedeutung. Auch für die HaGe. Denn bereits Mitte 2012 hat Vater den Service Desk der HaGe übernommen und betreut seitdem deutschlandweit alle IT-Arbeitsplätze.

Und zu guter Letzt...

Kann man damit auch Kaffee kochen?
Auch wenn Sie diese Frage im Zusammenhang mit einem Rechenzentrum verblüfft, so endete eine Produktvorstellung von Frank Schröder über die Business Cloud mit der Frage, ob dieses komplexe System denn auch Kaffee kochen könne. Nun, so weit sind wir noch nicht. Und wir müssen auch zugeben, dass unsere Prioritäten bei der Konzeption unserer Lösung definitiv anders gelagert waren. Aber einen Kaffee, dessen können Sie sich gewiss sein, den haben wir immer für Sie.